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RezepteRisolier

Paella aus der Region Valencia

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Wer kennt sie nicht – die Paella, das traditionelle spanisches Gericht aus der Region Valencia.  Das teure Safran-Gewürz verleiht der Paella eine leuchtend gelbe Farbe und einen subtilen Geschmack. Paella wird in einer speziellen flachen Pfanne zubereitet, die als „Paellera“ bezeichnet wird. Diese Pfanne hat eine große Oberfläche, die es ermöglicht, den Reis gleichmäßig zu verteilen und eine knusprige Schicht am Boden zu bilden, die als „Socarrat“ bekannt ist.  Für die Paella wird in der Regel der spanische Rundkornreis namens „Bomba“ verwendet. Bomba-Reis hat die Fähigkeit, viel Flüssigkeit aufzunehmen, während er dennoch seine Form behält und ein leichtes Bissgefühl bietet. Dadurch entsteht eine cremige Konsistenz des Reises in der Paella. Traditionell wird Paella über offenem Feuer zubereitet, was dem Gericht einen besonderen Geschmack und ein aromatisches Raucharoma verleiht. Das Feuer ermöglicht auch eine gleichmäßige Hitzeverteilung in der großen Pfanne. Paella ist nicht nur ein Gericht, sondern auch ein kulturelles Erlebnis. Es vereint Menschen und erzeugt eine lebendige Atmosphäre, während sie das gemeinsame Essen genießen. Die Kombination aus reichhaltigen Aromen, safranbedingter Farbe und einer Vielzahl von Zutaten macht Paella zu einem besonderen und unverwechselbaren Gericht.

Ein neuer Paella-Rekord!

  • 735 kg Reis
  • 260 kg Hühnerbrust
  • 130 kg Schweinefleisch
  • 120 kg Schinken
  • 1000 Eier und
  • 53 kg Schnittlauch

Klingt nicht nur rekordverdächtig – ist es auch: Die Zutaten für die größte Paella aller Zeiten wurden vor kurzem gebraten und so ein neuer Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde geschafft. Das Original-Rezept der Paella ist interessanterweise sehr oft noch unbekannt. Die Paella stammt aus der Region Valencia, die in Spaniens Osten am Mittelmeer liegt, und ist, wie so viele Gerichte, geprägt von den kulinarischen Besonderheiten der Region. So findet man in der Region rund um Valencia große Reisfelder und frisches Gemüse.

Das berühmteste Reisgericht Spaniens hat seinen Namen von der gleichnamigen Pfanne. Die Paellera ist eine runde Pfanne aus Stahl mit zwei Griffen. Der Durchmesser richtet sich nach der Anzahl der Portionen und fängt bei etwas 20 cm. Große Pfannen für große Feste können einen Durchmesser von einigen Metern haben. Der Rand ist 5 bis 10 cm hoch.

In Valencia wird die Paella Valenciana ausschließlich mit Hühnchen und Kaninchen gegessen, also nicht mit Fisch oder Meeresfrüchten.

Zutaten für 4 Personen

  • 500 g Hühnchen (mit Knochen, in Stücken)
  • 500 g Kaninchen (mit Knochen, in Stücken; kann ggf. durch Hühnchen ersetzt werden)
  • 250 g grüne breite Bohnen
  • 150 g weiße Bohnen (vorher 24 Stunden einweichen!)
  • 250 g klein gewürfelte Tomaten
  • 400 g Arroz Bomba Reis
  • 100 ml Olivenöl
  • 3-4 Safranfäden
  • 1 TL Paprikapulver
  • Salz und Rosmarin

Zubereitung

Paella mit etwas Olivenöl füllen und die Kaninchen- und Hühnerteile mit etwas Salz bei mittlerer bis großer Hitze sehr braun braten. Die grünen und weißen Bohnen hinzufügen und anbraten.
Die bereits in der Paella befindlichen Zutaten an den Rand der Paella schieben, so dass in der Mitte die Tomaten angebraten werden können, bis diese cremig sind. Dann die Pfanne mit Wasser bis etwa eine halben Zentimeter unter den Rand füllen.

Wenn der Füllstand der Brühe ca. auf die Hälfte reduziert ist, mit Salz abschmecken und Safran sowie Paprikapulver hinzufügen. Den Reis hinzugeben und gleichmäßig verteilen, und nun nicht mehr rühren. Das Feuer nur noch 5 bis 7 Minuten bei maximaler Stärke lassen (die ersten Reiskörner sind dann aufgequollen und schauen etwas aus der Brühe heraus) und dann zurückdrehen. Den Reis ca. 25 Minuten ziehen lassen.

Gutes Gelingen!

Was in Spanien die Paella, ist in Indonesien das Nasi Goreng. Hier geht´s direkt zum Original-Rezept!

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