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Prince of Bengal – kleines Korn ganz groß!

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Bengalischer Babyreis mit Basmati-Duft

Die Geschichte um die neue, mittlerweile sechste Reisspezialität von Lotao beginnt mit einer sagenhaften Legende:

Die Lieblingsfrau des großen Munda wünschte sich ein Kind. Seit vier Jahren schon war sie mit dem Herrscher vermählt, doch Nachwuchs, die Krönung ihrer Liebe, blieb aus. So zürnte Munda seiner schönen, die immer trauriger wurde. Eines Tages ging sie in den Wald, um einem Yaksha ihr Leid zu klagen und um Rat zu bitten. Der Waldgeist hockte vor seiner Baumhöhle. Schweigend lauschte er den Erzählungen der edlen Frau, bevor er vier Räucherstäbchen entzündete und lange Zeit nachdachte. Schließlich sprach er zu ihr: „Nimm das erste Lebewesen, das dir auf deinem Weg nach Hause begegnet, an Kindesstatt an und bestreue sein Haupt mit diesem Reis. Das Wesen wird Deinem Gemahl ein würdiger Sohn sein.“ Dann reichte er ihr eine Handvoll kleiner Reiskörner, wie die Lieblingsfrau Mundas sie noch nie gesehen hatte. Sie dankte dem Yaksha und ging ängstlichen Sinnes davon. Bald hörte sie das Brüllen des Tigers im Baumdickicht, das Zischen der Schlange im Reisfeld, das Pfeifen des Mungos am Wasser. Doch sie konnte kein Tier erblicken. Da regte sich etwas Großes, Dunkles vor ihr: Ein kleiner Elefant lag auf ihrem Weg. Die Frau streichelte das Tier und sprach zu ihm mit zärtlicher Stimme. Sie ließ den Elefanten in den Palast tragen, legte ihn in einen goldenen Korb und streute die Reiskörner des Yaksha über seinen Kopf. Am Abend besuchte der Herrscher seine Gattin. Sie nahm ihn an der Hand und führte ihn mit bangendem Herzen zu dem Korb, um ihm den Elefanten zu zeigen. Doch als sie nähertraten, lag darin ein menschlicher Säugling – der lang ersehnte Prinz Mundas. Es wurde aus ihm ein glücklicher Mann und beliebter Herrscher.

Vergessene Reissorte aus erlesenem Anbau

Benannt nach dem Mythos, der ihn umgibt, wurde der Prince of Bengal in Westbengalen im indischen Reisgürtel entdeckt. Dort wird die Reisspezialität bis heute von den Dorfbewohnern nach traditioneller Art angebaut. Hierbei verzichten die Bauern auf Pestizide, Herbizide sowie auf Düngemittel und verwenden ausschließlich eigenes Saatgut. Zwar wird der Prince of Bengal in kleinen Mengen und mit geringem Ertrag produziert; mit seinem reinen, biologischen Anbau hebt er sich jedoch von den Produkten großer Konzerne ab. Die exklusive Produktion und Vermarktung durch Lotao bietet den Dorfbewohnern dabei die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln und faire Preise zu erzielen. So trägt Lotao ein Stück weit zu einer gerechteren Welt bei.

Die Eigenschaften des Baby-Basmati

Beim Prince of Bengal, auch „Baby-Basmati“ genannt, handelt es sich um einen kleinkörnigen, weißen Reis von exklusiver Qualität, der hervorragende Kocheigenschaften besitzt: Bereits nach nur zehn Minuten kochen ist der Prince of Bengal servierfertig. Seine Körner sind dabei locker, ohne zu verkleben. Geschmacklich weist er ein süß-buttriges Aroma auf, das von einem herrlichen Duft nach Basmati begleitet wird. Prince of Bengal schmeckt nicht nur hervorragend zu grünem Curry, Gemüse oder Jackfruitfleisch, sein süßes Aroma macht ihn auch zu einem wunderbaren Begleiter von Desserts.

Rezept: Indisches Tikka Masala Zitronen-Tofu mit Basmati


Damit Sie das einzigartige Aroma des Prince of Bengal nun selbst erleben können, bekommen Sie von mir eine besonders leckere Rezeptinspiration: Zitronen-Tofu Tikka Masala mit Basmatireis.

Zutaten für 2 Personen:

  • 1 Tofu
  • 2 Knoblauchzehen (aufgeteilt)
  • 25 g Ingwer
  • ½ Zitrone (Abrieb und Saft)
  • 150 g Joghurt
  • 5 g Garam Masala (aufgeteilt)
  • ¾ TL Lotao Bali Pur Salz (aufgeteilt)
  • 2 Tomaten
  • 1 weiße Zwiebel
  • 1 Bund Koriander
  • 1 Chilischote (gehackt)
  • 1 EL Kokosnussöl
  • 150 g Prince of Bengal Basmatireis
  • 250 ml Wasser
  • 200 g Sahne
  • 1 Brühwürfel

Zubereitung:

1. Backofen auf 200°C vorheizen. Knoblauch schälen und fein hacken. Den Ingwer reiben. Die Zitrone mit der Reibe abreiben und entsaften. Tofu waschen, abtupfen und in mundgerechte Stücke schneiden.

2. In einer großen Schüssel Tofu, Joghurt, Ingwer, Hälfte des Knoblauchs, Hälfte des Garam Masalas, Zitronensaft und -abrieb sowie etwas Salz vermengen.

3. Die Tomaten in kleine Würfel schneiden. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Korianderblätter vom Stiel zupfen und Stiele fein hacken.

4. In einem großen Topf die Zwiebel, den restlichen Knoblauch, die gehackte Chili und die Korianderstiele in etwas Pflanzenöl bei hoher Temperatur ca. 1 Min anschwitzen. Dann Tomatenwürfel und restliches Garam Masala hinzugeben und weitere 3 Min. braten.

5. Den marinierte Tofu auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und im vorgeheizten Ofen ca. 15 Min. bei 180°C goldbraun backen.

6. Den Reis wie auf der Packung angegeben zubereiten.

7. Sahne und Brühwürfel in den ersten Topf geben, ca. 1 – 2 Min. aufkochen, Wärmezufuhr reduzieren und weitere 10 Min. köcheln lassen.

8. Den gebackene Tofu in die Pfanne geben und gut vermengen. Den Reis auf einer Servierplatte anrichten, das Zitronen-Hühnchen Tikka Masala obenauf geben und mit Korianderblättern garnieren.

Guten Appetit!

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